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 Auto´s richtig Aufbocken

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Manni
Schraubergott
Schraubergott
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Anzahl der Beiträge : 965
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BeitragThema: Auto´s richtig Aufbocken   Do 22 Apr 2010, 21:12

so hab hier mal was für euch wie man Auto´s richtig aufbockt

hab das aus nem Buch und ich denk das man sich sowas doch mal ansehen sollte

grade wenn man nicht so ein geübter Schrauber ist



Sicherheit bei Aufbocken

Weder das teure Aufbocksystem noch die richtige Wagenheberaufnahme können schwere Unfälle vermeiden, wenn man beim Aufbocken nicht überlegt vorgeht.
Immerhn wird bei diesen Manöver ein Gewicht bewegt, das selbst bei leichten Fahrzeugen Größenordnungen von 700 Kg, bei schweren bis zu 2 T erreicht.
Je nach Angriffspunkt des Wagenhebers reduziert sich zwar das Gewicht, man kann sich jedoch unschwer vorstellen, welche Kräfte hier wirksam werden, wenn das Auto erst einmal ins Rutschen gekommen ist.,
Aus diesem Grund wird ein Auto grundsätzlich nur auf einem sicheren und befestigten Untergrund aufgebockt.
Gut geeignet sind Teer-, Beton- oder Asphaltbeläge.
Bei einzelnen losen Steinen besteht schon die Gefahr, dass diese seitlich abrutschen oder im Untergrund versinken können.
Bei Pflasterbelägen sollte man deshalb prüfen, ob die Unterlage der Steine auch genügend sicher ist.
Müssen bei den Arbeiten Teile der Radaufhängung, wie etwa Rad- oder Achsmuttern, gelöst werden, sollte dies grundsätzlich vor dem Aufbocken erledigt werden.
Bei hohen Drehmomenten könnte sonst das Fahrzeug von den Stützböcken gerissen werden.
Sind die Verschraubungen gelöst, wird das Fahrzeug durch Anziehen der Handbremse oder auch durch Unterlegen von Keilen gegen Wegrollen gesichert.
Man bockt das Auto unter Berücksichtigung eines günstigen Aufnahmepunktes so weit auf, bis ein Stützbock unter ein stabiles Karosserie- oder Achsteil am Wagenboden gestellt werden kann.


Arbeiten unter dem Auto sind gefährlich

Auf keinen Fall darf bei Arbeiten unter dem Auto das Wagengewicht voll auf dem Hydraulikwagenheber lasten.Hydrauliksysteme können nämlich sehr schnell ihren Druck verlieren, und wenn die Druckmanschette versagt, klappt der Wagenheber schlagartig zusammen.
Wagenheberbelastung und Lastaufnahme der Stützböcke müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt sein.
Dies gilt auch für die jeweilige Hub- und Arbeitshöhe.
Ist das Fahrzeug auf einer Radseite aufgebockt, können gegebenfalls auch die anderen Räder rundherum aufgebockt werden.
Im allgemeinen empfiehlt es sich, aus Sicherheitsgründen mindestens eine Achse, die gegen Wegrollen gesichert ist, auf dem Untergrund stehenzulassen, weil dadurch die Gefahr des seitlichen Wegrutschens am geringsten ist.



Das Aufbocken eines Auto´s ist eine lästige, aber oft notwendige Tätigkeit, wenn unter dem Wagenboden, an den Rädern, Radlagern, Bremsen oder Radaufhängungen gearbeitet werden muß.
Dabei sind gewisse Sicherheitsregeln zu beachten.

Während in Werkstätten Ein- und Mehrsäulenhebebühnen, Auffahrhebebühnen und Hydraulikwagenheber zur Verfügung stehen, giebt es für den Do-it-yourselfer oft ungeahnte Schwierigkeiten.
Das große Problem ist nicht etwa das geeignete Hebezeug, sondern die Hebehöhe.
Wird das Fahrzeug so aufgebockt, dass gerade das Rad frei wird und abgenommen werden kann, können bestenfalls noch die Bremse und teilweise das Fahrwerk demontiert werden.
Unter dem Wagenboden selbst, wenn man Reparaturen am Motor vornehmen will oder wenn ein vollständig neuer Auspuff eingebaut wird, ist der Platz zu gering.
Zu dem Problem der Hubhöhe gesellt sich noch ein nicht zu geringes Gefahernmoment.
Am Straßenrand, auf Parkplätzen oder den üblichen Schrauber-Plätzen kann man die abenteuerlichsten Konstruktionen beobachten.
Besonders gefährlich sind mehrfach ineinander geschachtelte Kisten, die oft zur Abstützung des Auto´s eingesetzt werden, nachdem man dieses mit dem vom Fahrzeughersteller mitgelieferten Wagenheber aufgebockt hat.
Wer dieseAufbocktechnik wählt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch sein Auto.
Einmal abgerutscht, sind meist die Bremsscheiben, das Fahrwerk, zumindest aber der Auspuff verbogen.
Auch Spoiler und Seitenschweller können beschädigt werden.
Hinzu kommt dann auch noch der Aufwand den Wagen wieder aufzustellen.


Der Orginal-Wagenheber

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Die Entwicklung eines Auto´s wird bis zur Auslieferung des serienmäßigen Fahrzeugs von einem enormen Kostendruck beherrscht.
Kein Hersteller kann es sich deshalb erlauben, einen besonders hochwertigen Wagenheber mitzuliefern.
Dieser ist ja eigendlich nur dazu gedacht, das Auto bei einer Panne einseitig anzuheben.
So kommt es bei Untersuchungen von Bordwerkzeugen und Wagenhebern immer wieder vor, dass ein derartiges Gerät schon nach einer einmaligen Anwendung versagt.
Bei einer Reifenpanne hält es jedoch die kurze Belastung aus.
Ein versierter Schrauber wird deshalb den Bordwagenheber nur kurzfristig einsetzen.
Er sollte im Kofferraum bleiben, so wie er serienmäßig verpackt wurde.
Bei größeren Reperaturen ist es sicherer, auf besser geeignete Gerät zurückzugreifen.
Diese Warnhinweise gelten für alle Arten von Wagenhebern.

Hydraulikwagenheber

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Wesentlich besser geeignet für Schrauber sind Hydraulikwagenheber, die es heute in allen Baumärkten und Werkzeugläden gibt.
Besonders gute Geräte sind kleine Rangierwagenheber, deren Hubarm eine Aufbockhöhe von bis zu 50 cm erreichen.
Zwar sind die Laufrollen recht klein ausgefallen und man braucht einen festen Untergrund, das Auto wird aber durch den Rangierwagenheber sicher gehalten.
Wer ein Auto mit einer soliden Vorderachs- oder Hinterachskörper besitzt, kann sein Auto sogar so in der Mitte aufbocken, dass gleichzeitig beide Räder frei werden.
Hier gelten aber einige Sicherheitsregeln, auf die später näher eingegangen wird.
Eine andere Art von Hydraulikwagenhebern wird als Einstempelwagenheber bezeichnet.
Diese sind wesentlich preiswerter als Rangierwagenheber.
Es giebt sie auch für sehr hohe Belastungen.
Die kleinste Baureihe beginnt mit einer max. Belastbarkeit von bis zu 2T und einer Hubhöhe von bis zu 20 cm.
Ein großer Nachteil dieser Wagenheber ist aber die geringe Standfestigkeit.
Vielfach kippen derartige Wagenheber und das Auto rutscht seitlich ab.
Deshalb sind Einstempelwagenheber nur zu empfehlen, wenn sie über einen besonders großen Standfuß verfügen.
Wegen der relativ hohen Bauform kann man sie vielfach dann nicht einsetzen, wenn das Auto mit einem Platten liegen bleibt.
Hier muss man auf Teleskopstempelwagenheber zurückgreifen, die eine sehr geringe Bauhöhe besitzen, dafür aber mit einem breiten Standfuß ausgerüstet sind, in dem sich die Hydraulikbetätigung befindet.
Solche Profiwagenheber, die auch gut geeignet sind zum aufbocken von LKW, kosten allerdings mehr als ein preiswerter Rangierwagenheber.

Ballonwagenheber

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Mit Hilfe der Pneumatik kann man, ähnlich wie bei hydraulischen Systemen, Lasten mühelos anheben.
So giebt es für Bergeeinsätze große Hubkissen, mit denen sogar Tanklastzüge angehoben werden können.
Eine Art Ableger davon sind Ballonwagenheber, die durch die Motorabgase aufgeblasen werden und die man zusammengefaltet unter den Wagenboden legt.
Es wird einfach ein Schlauch an das Auspuffende angeslossen.
Mit Etwas erhöhter Drehzah hebt das Luftkissen das Auto mühelos an.
Das große Problem dieser Luftkissen ist die Beschädigungsgefahr durch Steine, die im Boden stecken, aber auch durch spitze Karosserie- und Achsteile.
Deshalb müssen stetz ausreichend Schutzmatten dazwischengelegt werden.
Außerdem muss man dafür Sorge tragen, dass der Ballon nicht unter ein schräg aufgebockten Auto hervorrutscht.

Kleinhebebühnen

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Wer als ernsthafter Schrauber weitergehende Arbeiten ausführen will und eine eigene Garage besitzt, kann sich eine preiswerte Kleinhebebühnen anschaffen, die ohne Fundament auskommt und rollbar ist.
Damit wird das Auto meist mit einer oder Vorder- oder Hinterschse so schräg aufgebockt, dass man bequem unter dem Wagenboden arbeiten kann.
Dieses System giebt es sowohl mit elektrisch als auch elektrohydraulischem Antrieb.

Gruß Manni
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