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 Die zehn größten Auto-Killer

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Blacky
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BeitragThema: Die zehn größten Auto-Killer   So 01 Mai 2011, 11:45

Die zehn größten Auto-Killer


Einsteigen, Zündschlüssel drehen und Gas geben. Regelmäßig tanken, ab und zu Öl und Reifen
wechseln - so einfach funktioniert ein Auto. Oder? Stopp! Wer es sich
so leicht macht, kann seinen fahrbaren Untersatz und sein Konto
ruinieren. Wir nennen zehn typische Auto-Killer.


Öl und Luft vergessen

Wissen Sie noch, wann Sie zuletzt den Ölstand und den Reifendruck
kontrolliert haben? Beides sollten Sie nicht vernachlässigen, sonst
kann es teuer und gefährlich werden. Eigentlich logisch: Fehlt dem Motor
Öl, läuft er nicht mehr wie geschmiert. Es droht Verschleiß von
Bauteilen bis hin zum Motor-Totalschaden. Trotzdem ist in Deutschland
jedes dritte Fahrzeug mit zu wenig Motoröl unterwegs. Gleiches gilt für
den Reifendruck. Zu wenig Luft im Reifen ist nicht nur
Geldverschwendung, weil der Benzinverbrauch steigt. Schlimmer noch: Die
Fahrstabilität ist nicht mehr gegeben und der Bremsweg verlängert sich.Den Bordstein hinaufgequält

Wer
jeden Abend in der Großstadt auf nervtötender Parkplatzsuche ist,
quetscht sich in die kleinste Lücke und quält das Auto jeden noch so
steilen Bordstein hinauf. Das ist die größte Sünde für die Reifen. Nicht
zu Unrecht heißt es, dass Reifen ein Gedächtnis haben. Jeder
Bordsteinrempler und jede Quetschung machen das Material mürbe. Tückisch
ist, dass man Schäden im Untergewebe nicht sehen kann. Schlimmstenfalls
kann ein beschädigter Reifen platzen und einen Unfall auslösen.

Falsch getankt

Benzin und Diesel kann man doch gar nicht
verwechseln, oder? Das kommt gar nicht so selten vor. Beim ADAC gehen
jährlich bis zu 5000 Hilferufe wegen falscher Betankung
ein. Die Verwechslungsgefahr wächst, weil es an der Tankstelle statt
Benzin, Super und Diesel immer mehr Kraftstoffe mit verwirrenden
Herstellerbezeichnungen wie "V Power" oder "Ultimate" gibt. Nicht bei
allen Automodelle sind die Tankstutzen so konzipiert, dass man nur mit
der richtigen Zapfpistole tanken kann. Ein ADAC-Test ergab, dass die
kleinere Benzinpistole in die Tanköffnung der meisten Dieselmodelle
passt. Benzin im Tank kann bei modernen Dieselmotoren die Einspitzanlage
ruinieren, und das wird teuer. In jedem Fall gilt: Nicht den Motor
starten! Oft lässt sich ein großer Schaden durch Abpumpen verhindern.
Falls Sie ein fremdes Auto oder einen Mietwagen fahren, vergewissern Sie
sich vor dem ersten Tankstopp, welchen Sprit er braucht.Ohne Rücksicht auf Verluste fahren

Auch
Bequemlichkeit und falsche Fahrtechnik schaden Ihrem Auto. Wer das Auto
oft für kurze Wege benutzt, die Gänge wild rauf- und runterjagt, die
Kupplung schleifen lässt oder mit getretener Kupplung an der Ampel
wartet, beschleunigt den Verschleiß und verkürzt die Lebensdauer des
Getriebes.

Zu wenig Öl im Motor

Ist der Ölstand zu niedrig, fehlt dem Motor der notwendige
Schmierfilm, der die Reibung der beweglichen Bauteile reduziert und die
Kraftübertragung gewährleistet. Die Folge: Verschleiß und Motorschäden,
schlimmstenfalls Totalschaden. Außerdem sorgt das Motoröl auch für die
Kühlung von Bauteilen und für die Feinabdichtung zwischen Kolben und
Kolbenringen und Zylinderlaufflächen. Kontrollieren Sie regelmäßig den
Ölstand, am besten alle 14 Tage und stets vor langen Fahrten.


Falscher Reifendruck

Zu geringer Reifendruck ist nicht nur teuer wegen des höheren
Spritverbrauchs, sondern auch gefährlich. Die Reifenwände haben nicht
mehr die nötige Stabilität und der Reifen kann dadurch sogar platzen.
Testes des ADAC ergaben, dass schon 0,5 bar zu wenig die Spurtreue in
den Kurven um 50 bis 80 Prozent abnimmt. Haben Vorderreifen 1 bar zu
wenig Luft, verlängert sich der Bremsweg auf nasser Straße um bis zu
zehn Prozent. Deshalb muss man den Reifenfülldruck alle vier Wochen
kontrollieren. Die Angaben zum richtigen Reifendruck für Ihr Fahrzeug
finden Sie üblicherweise auf der Innenseite der Tankklappe.


Nur Kurzstrecken fahren

Gönnen Sie Ihrem Auto öfter mal längeren Auslauf. Fährt man immer
nur kurze Strecken, beispielsweise in der Stadt, wird der Motor nie
richtig warm. Die Folge: Es sammeln sich Kondenswasser und Kraftstoff im
Öl, dessen Qualität nimmt ab und Motorteile verschleißen. Wenn sich
häufige Kurzstrecken nicht vermeiden lassen, müssen Sie öfter das Öl
wechseln, etwa alle 10.000 Kilometer.

Ruckartiges Schalten

Vermeiden Sie Blitzstarts an der Ampel und geben Sie dem Getriebe
Zeit genug, in die Gänge zu kommen. Wer die Gänge zu schnell und
ruckartig hochtreibt, verschleißt das Getriebe.

Autos mit Automatikgetriebe falsch abschleppen

Schleppt man ein Automatik-Auto mit ausgeschaltetem Motor ab,
kann man das Getriebe ruinieren. Der Motor muss laufen, damit Öl ins
Getriebe gepumpt wird. Zwar kursiert die Faustregel, dass man Strecken
bis zu 50 Kilometern mit maximal 50 km/h riskieren kann, aber am
sichersten ist es, das Auto auf einen Anhänger zu laden. Nur
Automatikautos mit Getriebestufe N kann man in der Regel problemlos
abschleppen. In der Betriebsanleitung ist vermerkt, was beim Abschleppen
zu beachten ist.

Kupplung schleifen lassen

Runter mit dem Fuß vom Kupplungspedal! Wer die Kupplung unnötig
schleifen lässt oder den Fuß beim Fahren auf dem Pedal ruhen lässt,
beschleunigt deren Verschleiß. Um die Kupplung zu schonen, lässt man sie
beim Anfahren schnell kommen und tritt das Pedal bei jedem
Schaltvorgang kurz, richtig durch. Eine schlechte Angewohnheit ist es,
an roten Ampeln mit durchgetretener Kupplung und eingelegtem Gang zu
warten. Raus mit dem Gang und runter von der Kupplung, sonst wird das
Ausrücklager übermäßig beansprucht.

Mit zu wenig Kühlwasser fahren

Wenn die Kühlwassertemperaturanzeige auf Rot steht, dürfen Sie
die Warnung nie ignorieren, sonst droht ein Motorschaden. Dann ist
entweder der Kühlwasserstand zu niedrig oder der Motor hat zu wenig Öl.
Üblicherweise verlieren Autos kein Kühlwasser. Mögliche Ursachen sind
ein Leck oder Luft im Kühlkreislauf, ein Defekt der Kühlwasserpumpe oder
die Zylinderkopfdichtung ist undicht. Auch wenn der Motor zu heiß
ausgemacht wird, kann er sich festfressen. Erste Hilfe, wenn das
Kühlwasser im Stau zu kochen droht: Drehen Sie die Heizung voll auf,
dann wird mehr Wärme aus dem Motorraum abgeleitet.

Dieseltank leerfahren

Vor allem für ältere Dieselfahrzeuge gilt: Den Tank nie bis zum
letzten Tropfen leerfahren. Hat die Kraftstoffanlage Luft aus dem leeren
Tank angesaugt, muss sie erst entlüftet werden. Bei manchen Fahrzeugen
kann man dies nach Betriebsanleitung selbst tun, andernfalls muss das
Auto in die Werkstatt. Abzuraten ist von dem Versuch, den Motor durch
hartnäckiges "Orgeln" mit dem Anlasser zu entlüften. Dann läuft die
Einspritzpumpe ungeschmiert und kann beschädigt werden.
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BeitragThema: Re: Die zehn größten Auto-Killer   Mo 02 Mai 2011, 00:35

Vielen Dank, für die Tipps!
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